powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Website
Redaktion apotheken.de » Gesund leben » Diagnose und Therapieverfahren

Begeben sich Sozialphobiker nicht in therapeutische Behandlung, drohen weitere Erkrankungen wie Depression und Suizidalität.

Weitere interessante Artikel

Sozialphobie schränkt das Leben ein


Angst nicht zum Alltag werden lassen


Das Leid von Menschen mit sozialer Phobie ist groß, denn in ihrem Alltag sind sie stark eingeschränkt. Die Erkrankung lässt sich allerdings in vielen Fällen erfolgreich behandeln.

Sozialphobische Ängste zentrieren sich auf zwischenmenschliche Situationen, in denen Betroffene eine subjektiv empfundene Bedrohung des eigenen Selbstwertes verspüren. Die Ängste bestehen darin, vermeintliche Fehler zu machen, sich ungeschickt oder beschämend zu verhalten und negative Aufmerksamkeit bis hin zur Erniedrigung oder auch Kränkung zu erleben“, erklärt Dr. Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP). „Die Angst wird dabei zwar als unbegründet und übertrieben erkannt, jedoch als so ausgeprägt erlebt, dass sich Betroffene aus eigener Kraft kaum davon lösen können – auch weil Angstgefühle nicht ausreichend reguliert werden können.“

Betroffene isolieren sich häufig

Die negativ verzerrte Einschätzung sozialer Situationen wirkt sich auch körperlich auf die Betroffenen aus – zum Beispiel in Form von Herzrasen, Zittern und Schwitzen, schlimmstenfalls sogar als Panikattacke. Viele Erkrankte entwickeln daher ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten angesichts sozialer Situationen. Die daraus folgende soziale Isolation kann jedoch zu weiteren psychischen Problemen führen wie Depressionen oder Suchterkrankungen bis hin zu Suizidalität.

Therapeutische Maßnahmen oft erfolgreich

Da eine spontane Genesung nicht zu erwarten ist, sollten Betroffene möglichst frühzeitig psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. „Eine kognitive Verhaltenstherapie kann unter anderem dabei helfen, Strategien zur Emotionsregulierung zu entwickeln und die Selbstkontrolle zu normalisieren“, rät Roth-Sackenheim. In Kombination mit solchen therapeutischen Ansätzen wirken häufig auch angstlösende Medikamente unterstützend. In Studien zeigen sich die Maßnahmen erfolgreich: So waren nach einer zehnwöchigen Therapie die Hirnareale, die an der Emotionsverarbeitung beteiligt sind, der Behandelten stärker vernetzt als vor der Behandlung.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz


16.03.2017 | Von: Redaktion apotheken.de; Leonard Olberts; Bildrechte: Johan Larson/Shutterstock


Pollenflug

Vorhersage für Geest, Schleswig-Holstein und Hamburg

Pollen Do Fr
Hasel 0-1 0-1
Erle 0-1 0-1
Birke 0-1 0-1
Gräser 0-1 1-2
Roggen 0-1 0-1
Beifuß 0-1 1
Ambrosia 0-1 0-1

Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    09:00 bis 19:00
    Sa
    10:00 bis 18:00

notdienste

Unser Maskottchen

News

Neuer Schieltest entwickelt

5 Prozent der Bevölkerung schielen. Doch die Fehlsichtigkeit so exakt wie möglich zu erfassen, um sie... mehr

Andere Darmflora bei Herzschwäche

Die Darmflora könnte für Herzerkrankungen eine größere Rolle spielen als bisher gedacht: Der Darm bei... mehr

Mit Haustier in den Urlaub reisen

Das Reisen innerhalb der EU gestaltet sich mittlerweile weitgehend problemlos. So einige Hürden gibt es... mehr

Schnelle Hilfe bei Insektenstichen

Ob Biene, Wespe oder Hornisse: Im Sommer mehren sich die Kontakte zwischen Mensch und den schwarz-gelben... mehr

Alkohol in der Schwangerschaft

Gelegentliches Trinken während der Schwangerschaft wird noch immer häufig verharmlost. Dabei können die... mehr

ApothekenApp

Die Jungborn-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "20357" und "Jungborn-Apotheke" eingeben.
Mit Vorbestellfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr.
Die ApothekenApp der Jungborn-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.